reflections

What the hell is life...?!

Was zum Teufel ist leben eigentlich…?!

Bevor das Leben begann war alles so wunderbar. Du hattest keine Verpflichtungen; keine Sorgen, doch dann wurdes du geboren, und schon geht’s los....

Du hast auf einmal so viele äußerlichen Eindrücke, wie z. B. Deine Mutter, als erstes darfst du nun dies alles verarbeiten, ob du willst, oder nicht....!

Du wirst gezwungen zu leben, musst dann auch noch das laufen erlernen, wobei du gerade erst gelernt hast zu atmen...
Dann lernst du auch noch das sprechen, tust du dann auch, denn deine Eltern nerven dich immer wieder damit; „sag mal Mama/Papa...“.
Da sie dich so lange nerven, und nicht aufhören damit, tust du ihnen den Gefallen...

Kaum hast du dies’ erlernt, schicken sie dich in eine Einrichtung, die sie Schule nennen, dort wird’s dann ganz komisch; du kommst mit vielen anderen Kindern zusammen, dass du aber auch schon aus dem ‚Kindergarten’ kennst. Dann wollen dir völlig fremde Menschen dinge beibringen, wie schreiben, lesen, rechnen...
Da du deine Eltern gerne magst, tust du ihnen den Gefallen in dieser Einrichtung alles zu lernen, auch wenn du nicht weißt, wozu der ganze Quatsch gut sein soll...

Du lernst und lernst, die Jahre vergehen, du bist nun schon fast fertig mit deiner Ausbildung in der Schule. Nun will man, dass du einen Beruf erlernst.....

20 Jahre später, du hast einen Beruf, Frau und auch selbst Kinder, denen du das selbe vermittelst, wie einst deine Eltern dir...

Deine Kinder haben nun selbst schon Kinder und deine Frau ist schon verstorben.
Nun liegst du ebenfalls im sterben, an deinem Sterbebett sitzt dein kleiner Enkelsohn im alter von 8 Jahren, und fragt dich mit einer unsicheren, sehr traurigen Stimme:
„Du...., Großvater....? – Warum leben wir eigentlich? – Warum sterben wir eigentlich..?“

Doch du musst ein wenig schmunseln, und sagst ihm dann, dass du dich das auch schon lange gefrag hast. Und du denkst dir:
‚Was für ein wundervoller Junge... – Würde ich nicht leben, hätte es ihn niemals gegeben; mein ''Fleisch und Blut''’

Nun antwortest du ihm:
„Ist es nicht schön zu leben... - Leben zu erschaffen, und stolz drauf sein... Diese wundervolle Luft zum atmen, das wundervolle Wasser zum trinken, das wundervolle Feuer, das dir Wärme spendet, die wundervolle Erde, auf der du gehen dafst... Dennoch werden immer wieder alle vier Elemente zerstört, genau wie das Leben eines Menschen, oder eines Tieres.....
Meist mit Gewalt, aber auch von ganz allein, doch sie werden niemals alles zertört..!
Ein Teil bleibt immer am leben, und wenn ich gleich gehen muss....
ein Teil von mir bleibt für immer hier. Weißt du, was es ist? –
...es ist die Seele, die immer in deren Herzen bleibt, die mich lieben. Ich werde immer bei euch bleiben, egal was passieren wird..“

Du merkst, dass nun die Zeit gekommen ist, deinen Körper zu verlassen. Dein Enkel merkt es auch, und sagt zu dir:
„Großvater, ich liebe dich von ganzen Herzen. Ich werde dich niemals vergessen. Und sollte mich meine Kinder einmal fragen, warum wir leben, erzähle ich ihnen genau das, was du mir gerade gesagt hast...“

Und genau in diesem moment gehst du fort......

 

 

 

 

 

Ein Brief aus dem HimmeL

Liebe Mami,

jetzt bin ich im Himmel und sitze auf Jesu Schoß. Er liebt mich und ist mir ganz nah. Ich wäre so gerne Dein kleines Mädchen gewesen und verstehe eigentlich nicht so richtig, was passiert ist.

Ich war so aufgeregt, als ich feststellte, dass ich zu existieren begann. Ich befand mich in einem dunkeln, aber wohligen Raum. Ich merkte, dass ich Finger und Zehen hatte. Ich war schon ziemlich weit entwickelt, wenn auch noch nicht bereit, meine Umgebung zu verlassen. Die meiste Zeit verbrachte ich damit, nachzudenken und zu schlafen. Schon zu Anfang an fühlte ich mich ganz tief mit Dir verbunden..
Manchmal hörte ich Dich weinen und habe mit Dir geweint. Manchmal hast Du geschrieen oder sehr laut gesprochen und dann geweint. Und ich hörte, wie Papa zurückschrie. Ich war traurig und hoffte, es würde Dir bald besser gehen. Ich habe mich gefragt, warum Du wohl soviel weinen musstest. einmal hast du den ganzen Tag geweint. Es tat mir in der Seele weh. Ich konnte mir nicht vorstellen, was Dich so unglücklich machte.

An genau diesem Tag passierte etwas ganz schreckliches. Ein gemeines Monster kam in diesen warmen, bequemen Ort, an dem ich mich befand. Ich hatte schreckliche Angst und begann zu schreien, aber es kam kein Laut über meine Lippen. Das Monster kam immer näher und näher und ich schrie immer wieder:" Mami, Mami, hilf mir bitte, hilf mir!"

Entsetzliche Angst war alles, was ich fühlte. Ich schrie und schrie bis ich nicht mehr konnte. Dann riss das Monster mir den Arm aus. Es tat so weh, ein unbeschreiblicher Schmerz. Und es hörte gar nicht auf. Oh wie ich bettelte, es möge aufhören! Voller Entsetzen schrie ich, als das unerbittliche Monster mir ein Bein ausriss. Trotz unsäglicher Schmerzen wusste ich, dass ich im Sterben lag. Ich wusste, dass ich nie Dein Gesicht sehen oder von Dir hören würde, wie sehr Du mich liebst. Ich wollte alle Deine Tränen versiegen lassen und hatte so viele Pläne, Dich glücklich zu machen- nun konnte ich das nicht mehr, meine Träume wurden zerschlagen.

Obwohl ich schreckliche Schmerzen und Angst hatte, spürte ich vor allem mein Herz brechen. Mehr als alles andere wollte ich Deine Tochter sein. Doch nun war es vergebens, denn ich starb einen qualvollen Tod. Ich konnte nur ahnen, was für schlimme Dinge sie Dir angetan hatten. Bevor ich ging, wollte ich Dir sagen, dass ich Dich liebe, aber ich kannte die Worte nicht, die Du verstehen konntest. Und bald darauf hatte ich auch nicht mehr den Atem , um sie auszusprechen,. Ich war tot. Ich fühlte, wie ich in die Höhe stieg. Ich wurde von einem riesigen Engel zu einem großen, wunderschönen Ort hinaufgetragen. Ich weinte noch immer, aber der körperliche Schmerz war verschwunden. Der Engel brachte mich zu Jesus und setzte mich auf seinen Schoß. Jesus sagte mir, dass er mich liebt und dass Gott mein Vater ist.

Da war ich glücklich. Ich frage ihn, was denn dieses Ding war, das mich getötet hatte. Er antwortete: " Abtreibung. Es tut mir so leid, mein Kind, denn ich weiß, wie sich das anfühlt." Ich weiß nicht was Abtreibung ist; vermutlich ist das der Name des Monsters.

Ich schreibe, um Dir zu sagen, dass ich Dich liebe und wie gerne ich Dein kleines Mädchen gewesen wäre. Ich habe mit aller Kraft versucht, zu leben. Ich wollte leben. Den Willen hatte ich, aber ich konnte nicht, das Monster war zu stark. Es war unmöglich zu leben. Ich wollte nur, dass Du weißt, dass ich es versucht habe, bei Dir zu bleiben. Ich wollte nicht sterben. Also, Mami, bitte hüte Dich vor diesem Monster Abtreibung. Mami, ich liebe Dich und will auf keinen Fall, dass Du dieselben Schmerzen durchmachen musst, wie ich.

bitte pass auf Dich auf ! In Liebe,

Dein Baby.*

 

 

 

Mütter

Niemals wollte ich so werden wie du. Als ich ein kleines Mädchen war, habe ich mir oft vorgestellt, wie es sein wird, wenn ich erst einmal Mutter bin. Und in meinen Träumen war ich ganz anders: Ich bin mit meiner Tochter auf Bäume geklettert; wir haben Verstecken gespielt; und jeden Abend erzählen wir uns bis spät in die Nacht von unseren Abenteuern. In meinen Träumen steckte ich meine Tochter nie in adrette Rüschenkleidchen, die beim Toben stören und dreckig werden. Ich schimpfte auch nicht, wenn die Schuhe nass wurden, der Schal verloren ging oder die Jacke nicht zugeknöpft war. Später dann, als ich älter wurde, malte ich mir aus, dass ich als Mutter immer Verständnis hätte für meine Tochter – sie dürfte meine Schönste Kleider trafen und auf jede Party gehe. Ich schwor mir, mein Kind würde auch niemals so bitterlich weinen, weil sie nicht alleine mit ihren Freundinnen in den Urlaub fliegen darf, und bei ihrem ersten Liebeskummer würde ich sie nicht zur Schule schicken..

Du hast nichts von all dem getan, und ich habe nie verstanden, warum. Nun bin ich in der Tat selbst Mutter, und auf einmal sind die Dinge doch ganz anders, als ich sie mir vorstellte. Und nein, wahrlich ich bin nicht geworden wie du: Ich besitze weder deine Geduld, noch deine Duldsamkeit. Mir fehlt deine Weitsicht, deine Erfahrung, deine Weisheit. Ich habe keine Antworten auf Tausend fragen und nur noch eine Sicherheit: Dich. Ich sehe dein Lächeln, während ich entsetzt zum Klettergerüst eile, voller Angst, meine Tochter könne stürzten. Ich spüre deinen Blick, wenn ich ihr wieder und wieder erkläre, warum sie nicht im Teich spielen darf. Ich versuche zu kochen und zu backen und schöne Kindergeburtstage auszurichten; ich bemühe mich, zu erklären, warum die Welt nicht untergeht, nru weil ein blauer Legostein verloren ist oder ein kleines Herz gebrochen wird; und ich weiß mit absoluter Sicherheit, dass ich doch nie die richtigen Worte finden werden, um ihren Kummer zu lindern.

In meinen Träumen habe ich mir das viel leichter vorgestellt. Ich wollte alles anders machen – und übersah dabei doch das Wichtigste: Mütter machen fehler. Sie machen viele Fehler. Aber sie machen diese Fehler aus Liebe. Weil sie schützen wollen und behüten wollen und alles Böse fernhalten. Und sie tun es sogar dann noch, wenn ihre Töchter sich schwören, niemals so zu werden wie sie.

 

 

 

 

 



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